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Der Hammer auf Juist

Werdendes Land auf einer Insel

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783753422923
Sprache: Deutsch
Umfang: 68 S., 29 farbige Illustr.
Format (T/L/B): 0.4 x 15 x 21 cm
Auflage: 1. Auflage 2021
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Der Hammer auf Juist war nicht etwa ein Werkzeug, sondern eine zwei Kilometer lange, karge Sandfläche, die den Westteil, die Bill, von den ostwärts gelegenen Juister Ortsteilen trennte. Der Hammer unterbrach damals die geschlossene Dünenstruktur der Insel. Über seine Fläche, vielleicht dem heutigen Billriff ähnelnd, konnten Sturmfluten ungehindert zum Wattenmeer durchbrechen und die Insel in zwei Teile auseinanderreißen. Im Zusammenwirken von Natur und Mensch über eine Zeit von einhundertsechzig Jahren konnte man Schritt für Schritt diese große Dünenlücke schließen. In der Folge bildete sich erst in den letzten nicht einmal neunzig Jahren ein wertvoller Lebensraum rund um den neu entstandenen Hammersee für Flora, Fauna und für die Menschen. Davon erzählt dieses Buch.

Autorenportrait

In seiner Kindheit war Klaus Stoevesandt mehrmals auf der Insel Juist gewesen. Sogar die alte Inselschule besuchte er ein paar Monate lang und lernte noch den Rektor Willy Troltenier kennen. Als Lehrer auf dem Festland in Nordrhein-Westfalen unterrichtete er vor allem in naturwissenschaftlichen Fächern. Als Pensionär besuchte er oft mit seiner Frau die Insel Juist und beobachtete dort die Dünenlandschaften auf der 'Schönsten Sandbank der Welt', wie Wind und Wellen sie auf- und abbauend veränderten. So entstand auch dieses kleine Buch über den Hammer auf Juist.